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Obertürkheim
Der an der östlichen Grenze des Stadtgebiets gelegene Stadtbezirk Obertürkheim setzt sich aus den Markungen Obertürkheim und Uhlbach zusammen und dehnt sich auf einer Fläche von etwa 546 Hektar aus. Obertürkheim wurde erstmals im Jahre 1279 urkundlich erwähnt. Ähnlich wie in den benachbarten Neckarvororten bildete die Landwirtschaft, insbesondere der Weinbau die wichtigste Erwerbsgrundlage der Bevölkerung, bis auch dieser Ort seit Mitte des 19. Jahrhunderts Teil der Industrieachse wurde. Heute leben in dem Stadtbezirk 8.362 Einwohner.
Im Jahr 1922 wurde Obertürkheim in die Landeshauptstadt eingemeindet, seit 1937 zählt die bis dahin eigenständige Weinbaugemeinde Uhlbach zum Stadtbezirk Obertürkheim. Uhlbach hat durch seine vergleichsweise isolierte Lage seinen ländlichen Charakter nahezu vollständig bewahrt. In der 1907 erbauten Kelter ist das Weinbaumuseum der Stadt Stuttgart untergebracht. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Obertürkheimer Petruskirche und die Uhlbacher Andreaskirche, die beide aus dem 15. Jahrhundert stammen, sowie das ehemalige Uhlbacher Rathaus aus dem Jahr 1612, in dem seit 2004 auch wieder standesamtliche Trauungen durchgeführt werden.
Durch die reizvolle Topografie zwischen Neckartal und den Ausläufern des Schurwaldes, umgeben von Weinbergen bester Lage, sowie durch die zahlreichen Spazierwege und Einkehrmöglichkeiten haben sich Obertürkheim und Uhlbach zu einem beliebten Naherholungsgebiet der Stuttgarter entwickelt.
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