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Wangen
Am 8. März 1229 erscheint die Ortsbezeichnung Wangen erstmals in einer Urkunde des Papstes Gregor IV. für das Kloster Bebenhausen. Besiedelt war der Ort aber schon zur Zeit der Kelten und Alemannen. Etwa um 1130 dürfte er zum Haus Württemberg gekommen sein.
Die verkehrsgünstige Lage im Neckartal, an der Strecke nach Esslingen und Ulm, brachte Jahrhunderte lang Vorteile, aber auch- in Kriegszeiten - das Gegenteil. Wegen der regelmäßigen Überschwemmungen durch den Neckar lag das alte Dorf an erhöhter Stelle, überragt von Michaelskirche und Friedhof.
Während die Handwerker Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts auch in den Nachbarorten zunehmend Aufträge fanden, ging die Ansiedlung von Industrie, selbst nach der Eingemeindung nach Stuttgart zum 1. April 1905, nur sehr zögernd voran. Erst als der Neckar zur Schiffbarmachung kanalisiert (bis Ende der 20er Jahre) und das Hochwasser gebannt war, entstanden erste bedeutende Industriebetriebe.
Ab 1950 wurde dann allerdings die gesamte ebene Markungsfläche im Neckartal rasant durch Industrie, Gewerbe, Großmarkt (1957), Neckarhafen (1958) und Bundesstraße 10 beansprucht. Derzeit hat sich der frühere Industrievorort bereits wieder gewandelt. Es gibt fast keinen Produktionsbetrieb mehr; angesiedelt haben sich Handels-, Dienstleistungs- und High-Tech-Unternehmen. Daneben ist der Stadtbezirk mit seiner Fläche von 342,6 Hektar Wohnort für 8.700 Menschen.
Sehenswert ist die Michaelskirche, die um 1250 erbaut wurde und eine der ältesten Kirchen in Stuttgart ist. Von der romanischen Wehrkirche ist außer der Mauer noch der Chorturm fast original erhalten.
Naherholung im wahrsten Sinne bieten Wangener Berg und Wangener Höhe mit Spazierwegen durch Gärten und Weinberge, mit Aussichtsplätzen und Gartenwirtschaften.
Informationen zum diesem Stuttgarter Bezirk bzw. 0711-aktuell Stadtteil
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Prof. Dr. med. Gisela Enders u. Kollegen
Rosenbergstr. 85, Stuttgart
70193, Stuttgart
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Stuttgart ist die Landeshauptstadt des deutschen Landes Baden-Württemberg und mit rund 600.000 Einwohnern dessen größte Stadt. Im schwäbischen Dialekt wird die Stadt auch Schtuagerd genannt. Sie ist die sechstgrößte Stadt Deutschlands und bildet mit rund 2,7 Millionen Einwohnern in der Region Stuttgart (nach dem Ruhrgebiet und Berlin) die drittgrößte Stadtregion der Bundesrepublik Deutschland.
Als Sitz der baden-württembergischen Landesregierung sowie des Landtags und zahlreicher Landesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes (siehe Liste der Behörden und Einrichtungen in Stuttgart).
Das Stadtbild wird durch viele Anhöhen, Täler und Grünanlagen geprägt.
Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart, das den Regierungsbezirk Stuttgart verwaltet. Außerdem tagt hier das Regionalparlament der Region Stuttgart, eine von drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart.
Stuttgart liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben“ im sogenannten „Stuttgarter Kessel“, einer Talerweiterung des (inzwischen meist überwölbten), in den Neckar mündenden Nesenbaches und seiner Nebenbäche. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis zur Filderebene und den Ausläufern des Schönbuchs. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.
Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt: die Höhe reicht von 207 m ü. NN bei der Neckarschleuse Hofen bis 549 m auf der Bernhartshöhe nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart. Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (DE) (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze.
Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist verwaltungsmäßig in fünf „innere“ und 18 „äußere“ Stadtbezirke aufgeteilt. Die Stadtbezirke haben einen Bezirksbeirat und einen Bezirksvorsteher, der in den inneren Stadtbezirken nur ehrenamtlich tätig ist.
Die Stadtbezirke gliedern sich weiter in Stadtteile. Die Zahl der Stadtteile wurde durch die Änderung der Hauptsatzung vom 1. Juli 2007 und 1. Januar 2009 vergrößert. Seitdem besteht das Stadtgebiet von Stuttgart aus 23 Stadtbezirken und 152 Stadtteilen.
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