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Stuttgart VaihingenDer Stadtbezirk Vaihingen setzt sich aus den Stadtteilen Vaihingen, Rohr, Büsnau und Dürrlewang zusammen. 45.500 Einwohner leben heute in dem Stadtbezirk. Er umfasst eine Fläche von 2.089,3 Hektar. Die erste Erwähnung Vaihingens stammt aus der Zeit um 1100, als es im Besitz der Grafen von Calw war. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam der Ort zum Königreich Württemberg und zählte etwa 1.300 Einwohner. Seit der Eingemeindung ist er der flächengrößte Bezirk Stuttgarts. Dank der guten Anschlüsse an die öffentlichen Verkehrsmittel, an die überörtlichen Straßen, an den Flughafen und der günstigen Infrastruktur ist Vaihingen ein bevorzugtes Wohn-, Arbeits- und Bildungsgebiet. Die 1879 fertiggestellte Eisenbahnlinie Richtung Horb und die Filderbahn machten Vaihingen zum Verkehrsknotenpunkt auf den Fildern und ermöglichte eine stürmische Entwicklung im gewerblichen Bereich und bei der Bevölkerungszunahme. Zahlreiche namhafte Firmen ließen sich hier nieder. Die Ortsgeschichte von Rohr lässt sich bis ins Jahr 1271 zurückverfolgen. Seit 1400 zu Württemberg gehörend, war Rohr immer wieder Ausgangspunkt herrschaftlicher Jagden in den Schönbuch. Der wirtschaftliche Aufschwung setzte auch in Rohr nach dem Bau der Gäu- und Filderbahn ein. Am 1. Oktober 1936 wurde Vaihingen und Rohr vereinigt. Beide Gemeinden wurden am 1. April 1942 nach Stuttgart eingemeindet. Der landschaftlich reizvoll gelegene Stadtteil Büsnau entstand nach dem zweiten Weltkrieg, als sich Flüchtlinge aus der Bukowina hier eine neue Heimat schufen. Zur Linderung der Wohnungsnot wurde Ende der 50er Jahre der Stadtteil Dürrlewang aufgesiedelt. Der Wandel vom Gewerbe- und Industriestandort zum Dienstleistungsstandort ist die augenfälligste Veränderung der vergangenen Jahre. Begünstigt wurde dies durch die Tatsache, dass die Universität Stuttgart seit 1957 den Uni-Campus Pfaffenwald entwickelte. Dazu gesellten sich die Institute der Fraunhofer Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die Hochschule Druck und Medien und das Bildungszentrum der Telekom. Vaihingen ist heute der Bildungsstadtbezirk innerhalb der Landeshauptstadt, was sich positiv auf die Arbeitsstättensituation auswirkt. Die rasante Entwicklung im Stuttgarter Engineering Park ( StEP) bestätigt dies.Informationen zum diesem Stuttgarter Bezirk bzw. 0711-aktuell Stadtteil |
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Stuttgart Stuttgart ist die Landeshauptstadt des deutschen Landes Baden-Württemberg und mit rund 600.000 Einwohnern dessen größte Stadt. Im schwäbischen Dialekt wird die Stadt auch Schtuagerd genannt. Sie ist die sechstgrößte Stadt Deutschlands und bildet mit rund 2,7 Millionen Einwohnern in der Region Stuttgart (nach dem Ruhrgebiet und Berlin) die drittgrößte Stadtregion der Bundesrepublik Deutschland. Als Sitz der baden-württembergischen Landesregierung sowie des Landtags und zahlreicher Landesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes (siehe Liste der Behörden und Einrichtungen in Stuttgart). Das Stadtbild wird durch viele Anhöhen, Täler und Grünanlagen geprägt. Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart, das den Regierungsbezirk Stuttgart verwaltet. Außerdem tagt hier das Regionalparlament der Region Stuttgart, eine von drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart. Stuttgart liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben“ im sogenannten „Stuttgarter Kessel“, einer Talerweiterung des (inzwischen meist überwölbten), in den Neckar mündenden Nesenbaches und seiner Nebenbäche. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis zur Filderebene und den Ausläufern des Schönbuchs. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder. Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt: die Höhe reicht von 207 m ü. NN bei der Neckarschleuse Hofen bis 549 m auf der Bernhartshöhe nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart. Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (DE) (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze. Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist verwaltungsmäßig in fünf „innere“ und 18 „äußere“ Stadtbezirke aufgeteilt. Die Stadtbezirke haben einen Bezirksbeirat und einen Bezirksvorsteher, der in den inneren Stadtbezirken nur ehrenamtlich tätig ist. Die Stadtbezirke gliedern sich weiter in Stadtteile. Die Zahl der Stadtteile wurde durch die Änderung der Hauptsatzung vom 1. Juli 2007 und 1. Januar 2009 vergrößert. Seitdem besteht das Stadtgebiet von Stuttgart aus 23 Stadtbezirken und 152 Stadtteilen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||